Der Cytem VX10 hat alles, was man sich von einem elektronischen Bilderrahmen erwartet: Sehr gutes Bild, enorme Funktionsvielfalt und einige Besonderheiten, die ihn von der Konkurrenz abheben, allem voran die echte Zufallswiedergabe. Hier lesen Sie den ausführlichen Testbericht zum haushohen Testsieger bisher.

Ein kurzer Blick auf die Technik des elekronischen Bilderrahmens von Cytem

Der elektronische Bilderrahmen von Cytem hat im Test überzeugt

Klarer Testsieger der elektronischen Bilderrahmen – Überzeugende Bildqualität und hohe Funktionsvielfalt – Der Cytem VX10 im Test

Von einem ca. 120 Euro teurem Bilderrahmen darf man sich auch einiges erwarten. Eines vorweg: Der 10,4 Zoll VX10 ist jeden Euro Wert, wie der Test zeigen wird. Der elektronische Bilderrahmen ist mit einem 800×600 Pixel LCD-Display (4:3) ausgestattet und kann jpeg-Dateien (bis 64 Megapixel), Videos (mov, avi) und MP3’s abspielen. Bei den Speichermedien kann man zwischen SD/SDHC/MMC/MS/MS Duo/MS Pro/xdPicture Card und USB wählen. Ein 2 GB interner Speicher rundet das Konzept des Cytem VX10 Bilderrahmen (elektronisch) ab. Eine Fernbedienung, USB-Kabel und eine sehr gute Bedienungsanleitung werden mitgeliefert, Wandmontage ist möglich. Nun zum Test sämtlicher Funktionen des elektronischen Fotorahmens.

Die Bildqualität? Der Cytem VX10 elekronische Bilderrahmen überzeugt hier voll und ganz

Die Fotos werden am Cytem VX10 sehr scharf dargestellt, aus normaler Entfernung sind keinerlei Pixel zu erkennen. Der elekronische Bilderrahmen VX10 hat bei rund 2 Zoll weniger Diagonale als der bisherige Testsieger Hama Premium die gleiche Pixelanzahl, was unweigerlich zu einem schärferen Bild führt. Die Farbdarstellung ist ebenfalls sehr realitätsnah und farbenfroh, sogar etwas bunter als der Hama-Premium. Leider ist das Display etwas verspiegelt, was bei ungünstigem Umgebungslicht nachteilig sein kann, das Bild erhält dadurch aber durch glänzende Reflektionen einen gewissen edlen Touch. Bei sehr schrägen Blickwinkeln, speziell von unten, lässt das Bild wie bei allen bisher getesteten LCD-Bilderrahmen etwas nach. Das sollte bei der Wahl des Standortes berücksichtigt werden. Einstellungen am Bild (Helligkeit, Kontrast usw.) können am elektronischen Bilderrahmen per Fernbedienung jederzeit vorgenommen werden.

Eine enorme Funktionsvielfalt des Cytem VX10 elekronischen Bilderrahmens bei der Diashow sorgt für Abwechslung

Da der elektronische Bilderrahmen über sehr viele Funktionen verfügt, werde ich mich hier auf das Wesentliche beschränken: Sie können Fotos in der Miniaturansicht auswählen, dauerhaft anzeigen, der Reihe nach oder zufällig abspielen lassen. Sie können Bilder zoomen und das mit höchster Auflösung – der VX10 elekronische Bilderrahmen verwendet wirklich die volle Dateigröße zum Zoomen. Sie können das Zeitintervall ändern, Übergangseffekte auswählen oder die Diashow mit MP3’s untermalen. Alles in allem die mit Abstand beste Diashow-Konzeption meiner bisherigen Tests von elekronischen Bilderrahmen. Sämtliche Einstellungen können einfach mit der Menü-Taste vorgenommen werden. Toll ist auch die Rotationsfunktion – Sie können den Bilderrahmen ins Hochformat drehen, das Bild dreht sich mit (allerdings nicht das Menü …). Einige Specials der Diashow des elekronischen Cytem VX10 werde ich nun genauer beschreiben:

Der Hersteller des Bilderrahmens wirbt mit ECHTER Zufallsfunktion und das Beste: Sie ist ECHT, wie der Test zeigt

Der VX10 elekronische Fotorahmen von Cytem hat eine Zufallsfunktion, die wirklich eine ist. Während günstigere Produkte (wie zB der Intenso Photoagent) nur auf ein paar Fotos zugreifen und nur diese „zufällig“ abspielen, verwendet der VX10 wirklich ALLE Fotos. Die Fotos werden super durchmischt und auch zufällig durch alle Ordner hinweg abgespielt. Für Viele sicher ein Kaufgrund für sich. Zudem startet die Diashow beim elektronischen Bilderrahmen nach dem Aus- und Einschalten immer dort, wo sie aufgehört hat. Auch dieses Feature vermisst man bei den meisten elektronischen Fotorahmen leider.

Die Zaubercollage als spezielles Feature der Diashow des VX10

Die Zaubercollage des Cytem VX10 ist vergleichbar mit dem Split-Screen des Hama New Basic und Hama Premium: Es werden bis zu 4 Fotos gleichzeitig am Display des elekronischen Bilderrahmens angezeigt. Teilweise sogar drei, wenn 2 Bilder im Querfomat aufgenommen wurden und eines im Hochformat.

Die Gesichtserkennung ist ein geniales Feature des Bilderrahmens, das sogar gut funktioniert

Da hat sich Cytem was einfallen lassen: Dieser Übergangseffekt erkennt auf Fotos bis zu 4 Gesichter. Die Diashow zoomt dann langsam zu jedem Gesicht und zoomt dann zum nächsten Gesicht usw., erst dann kommt das nächste Foto. Das sieht wirklich Klasse aus und hat im Test des digitalen Bilderrahmens wirklich gut funktioniert, Erfolgsquote lag im Test des elekronischen Bilderrahmens bei ca. 60 %, je nachdem, wie gut ein Gesicht zu erkennen ist. In seltenen Fällen wird auch wo ein Gesicht erkannt, wo keines ist. Das stört mich aber nicht, die Diashow wirkt durch den Zoomeffekt sehr dynamisch.

Die Diashow startet, wo sie gestoppt wurde

Wie bereits erwähnt: Auch das ist neu in meinen Tests: Schalten Sie den elekronischen Bilderrahmen aus, startet er beim nächsten Start wieder beim selben Foto. Funktioniert allerdings nur, wenn der Stecker nicht gezogen wird.

Die Videofunktion des elekronischen Fotorahmens im Test

Der elekronische Fotorahmen Cytem VX10 kann mit mov und avi Dateien umgehen. Die maximale Auflösung der Dateien beträgt 640 x 480 mit 25-30 FPS. Der Bilderrahmen unterstützt die Codecs Xvid und Motion-jpeg. Beachten Sie, dass Ihre Videos in diesem Format codiert sein müssen. Während der Wiedergabe kann jederzeit vorgespult werden. Auf der Fernbedienung können Sie auch jederzeit auf „Stumm“ schalten oder die Lautstärke regeln. Videos können wiederholt werden oder zufällig abgespielt werden. Im Test wurde eine 700 MB avi Datei mühelos von einer SD-Karte abgespielt. Sollten Sie über eine große Sammlung an digitalen Videos verfügen, können Sie so den elekronischen Bilderrahmen zu einem kleinen Zweit-Fernseher umfunktionieren.

Die MP3 Funktion rundet den Bilderrahmen ab

Sie können am Cytem VX10 MP3‘s zufällig abspielen lassen oder in der Reihenfolge, Sie können MP3’s sogar als Alarmton verwenden. Die Lautstärke kann einfach per Fernbedienung geregelt werden. Toll: Auch im MP3 Modus läuft die Diashow ab, im Miniaturformat. So hat man auch hier immer die Bilder am Display.

Sogar die Kalenderfunktion des VX10 von Cytem ist wirklich überzeugend

Im Kalendermodus des elekronischen Bilderrahmens VX10 wird die Diashow im Vollbild (!) abgespielt und darüber leicht durchsichtig der Kalender gelegt. Während die meisten digitalen Bilderrahmen hier auf eine Miniatur-Diashow setzen, hat sich Cytem für eine viel schönere Variante entschieden. Aber entscheiden Sie selbst.

Sie können bis zu 4 Timer programmieren!

Nein, der elekronische Bilderrahmen von Cytem VX10 verfügt nicht über einen Timer. Er hat gleich vier, die unabhängig voneinander programmiert werden können. Sie können so den digitalen Fotorahmen automatisch ein/ausschalten und den Timer werktags/am Wochenende/täglich oder gar nicht wiederholen lassen. Eine sehr sinnvolle Funktion, die bei mir regelmäßig zum Einsatz kommt.

Ein integrierter Dateimanager wird Ihnen häufig den PC ersparen

Über einen integrierten Dateimanager des VX10 können Sie am elektronischen Bilderrahmen jederzeit Fotos auf den internen Speicher kopieren. Nicht nur das, der Fotorahmen kann die Fotos im Kopiervorgang sogar komprimieren und an die Displaygröße anpassen. Im Test hat das sehr gut funktioniert, die Fotos waren danach gleich scharf, benötigten aber deutlich weniger Speicherplatz. Das Zoomen am Cytem VX10 ist dann natürlich nicht mehr mit voller Schärfe möglich. Das Löschen von Dateien ist nur am internen Speicher möglich.

Wie lässt sich diese Funktionsvielfalt des elektronischen Bilderrahmens bedienen?

Keine Angst, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommt man mit dem Profi-Bilderrahmen rasch klar. Die Menüstruktur ist einfach und durchdacht. Sie können jederzeit mit der „Menü“-Taste Einstellungen am digitalen Bilderrahmen vornehmen. Die Bedienungsanleitung hat sich auch einen Pluspunkt verdient, es werden sogar die Codecs der Videos erklärt. Zudem finden Sie einen Menübaum in der Gebrauchsanweisung. Die Fernbedienung ist ebenfalls deutlich besser als bei den bisher getesteten Bilderrahmen. Die Reichweite ist gut und die vielen Tasten machen ein direktes Anwählen vieler Funktionen möglich. Die Software selbst ist wirklich gut programmiert, nichts ruckelt, der elektronische Bilderrahmen VX10 reagiert sofort auf Eingaben. Hier habe ich im Test wirklich keine Kritikpunkte gefunden. Sollten Sie Schwachstellen gefunden haben, kontaktieren Sie mich bitte.

Fazit zum Test des VX10 elekronischen Bilderrahmens von Cytem – Wird schwer zu schlagen sein

Ich konnte im Test des VX10 keine deutlichen Schwächen finden. Der digitale Bilderrahmen von Cytem wird selbst meinen hohen Ansprüchen gerecht, die Bildqualität ist sehr gut. Sämtliche Hauptfunktionen sind durchdacht, wirklich hochwertig programmiert worden und lassen sich zudem sehr intuitiv steuern. Spezielle Funktionen, wie die Gesichtserkennung und die ECHTE Zufallswiedergabe, machen den VX10 zu etwas Besonderem. Das Testgerät gebe ich nicht mehr her. Bin schon gespannt, ob der VX10 elekronische Bilderrahmen von Cytem in meinen Tests noch geschlagen werden kann.