Der Intenso 7 Zoll Photomodel elektronische Bilderrahmen hat im Test durch die für die geringe Bildschirmgröße höhe Auflösung von 800 x 600 überzeugt. Die Funktionsvielfalt des Bilderrahmens ist hervorzuheben, ebenso wie der niedrige Preis. Alle Details zeigt der ausführliche Test!

Der Intenso Photomodel elektronische Bilderrahmen im Test – Die technischen Daten im kurzen Überblick

Ausführlicher Test des elektronischen Bilderrahmens von Intenso

Hohe Auflösung mit 800 x 600 Pixeln – Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis (beachten: Bildqualität in Realität besser!)

Der elektronische Bilderrahmen Photomodel von Intenso hat einen angenehm kleinen, 7 Zoll TFT LCD Monitor (17,78 cm Diagonale) mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel mit einem Seitenverhältnis von 4:3. Der Bilderrahmen kann jpeg-Fotodateien mit max. 8000 x 8000 Pixel abspielen und verfügt über eine SD/SDHC/MMC/MS und USB 2.0 Speicherschnittstelle. Der Kontrast des Displays beträgt 400:1. Bedienen lässt sich der elektronische Bilderrahmen entweder über 8 rückseitige Tasten oder über die mitgelieferte Fernbedienung. Den Stromverbrauch habe ich mit ca. 1 Watt gemessen. Zur Info: Getestete Softwarversion 1.0.7.

Das Wichtigste im Test: Wie gut ist die Bildqualität des elektronischen Bilderrahmens?

Vergleiche ich den digitalen Fotorahmen mit dem bereits getesteten Intenso Photoagent, fällt die deutlich höhere Pixeldichte des Photomodels bei ungefähr gleicher Bildschirmgröße auf. Die Pixel sind deutlich kleiner, das Bild somit um Welten schärfer. Man muss beim Photoagent elektronischen Bilderrahmen schon genauer hinsehen, um die Pixel zu sehen. Auch die Farbdarstellung ist schöner. Da das Photomodel aber fast gleich teuer ist, wie der Photoagent, musste es ja einen Haken geben, den ich im Test des elektronischen Bilderrahmens auch gefunden habe: Wechselt der Fotorahmen auf das nächste Bild, benötigt der Bilderrahmen rund 3 Sekunden, um das Bild scharf darzustellen. Zuvor ist es deutlich unschärfer. Es hat den Anschein, als wenn die Rechenleistung des Bilderrahmens mit der hohen Auflösung nicht ganz klarkommt. Dieser negative Effekt ist aber nur bei genauem Hinsehen zu erkennen, fällt also beim Test nicht stark ins Gewicht. Die Bildübergangseffekte machen auch den Eindruck, als würden Sie den Bilderrahmen teilweise etwas überfordern, sie „ruckeln“ ein bisschen.

Ich rate Ihnen, den Kontrast in den Einstellungen nicht zu verstellen! Damit kam mein Testgerät überhaupt nicht klar, die Bilder sahen danach schrecklich aus. Ob das ein Defekt am Testgerät oder die Regel ist, kann ich nicht sagen. Belassen Sie die Kontrasteinstellungen auf dem Standard-Wert, dann werden Sie mit dem Bild Ihre Freude haben. Der elektronische Bilderrahmen sollte zudem auf Augenhöhe platziert werden: Wie fast alle Displays von den elektronischen Bilderrahmen, werden die Bilder von schräg unten betrachtet dunkler bzw. unkenntlich, je nach Blickwinkel.

Ein Pluspunkt: Das Seitenverhältnis ist beim Photomodel mit 4:3 deutlich besser als das 16:10 des Photoagents. Die Testfotos von meiner digitalen Kompaktkamera und meiner Spiegelreflexkamera wurden mit keinem bzw. einem deutlich kleineren schwarzen Rand als beim Photoagent angezeigt. Die Displaygröße wird also besser ausgenützt. Das hängt aber in erster Linie von Ihrer Kamera und deren Einstellungen (sofern Ihre Kamera verschiedene Formate unterstützt) ab!

Die wichtigsten Funktionen des elektronischen Bilderrahmens von Intenso im Test

Sämtliche Einstellungen, die am elektronischen Bilderrahmen vorgenommen werden können, können ganz einfach mit der „Setup“ Taste auf der Fernbedienung aufgerufen werden. Die Menüführung ist sehr einfach und selbsterklärend. Die Steuerung funktionierte im Test zumeist recht flüssig, wenn auch nicht ganz so geschmiert wie beim Photoagent.
Die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten im Überblick:

  • Dauer der Anzeige: 3/5/15/60 Sekunden oder 15 Minuten – Das Intervall, in dem die Fotos gewechselt werden.
  • Bildübergänge: Zufällig oder AUS. Der Bilderrahmen verfügt über verschiedene Bildübergangseffekte. Das Gerät hat einen Standard-Übergangseffekt, der Geschmackssache ist und sich nicht deaktivieren lässt.
  • Zufällig: JA/NEIN. Der Zufälligkeitsmodus funktioniert durch mehrere Ordner auf der Speicherkarte hindurch!
  • Helligkeit/Kontrast/Sättigung: Diese Werte können auf 7 Stufen eingestellt werden. Die Standardeinstellung ist aber empfehlenswert, da es deutliche Einschränkungen gibt, siehe oben.
  • Einschaltzeit/Ausschaltzeit: Sie können den Bilderrahmen programmieren, wann er sich ein- bzw. ausschalten soll (entweder einmalig oder täglich). Eine sehr sinnvolle Funktion!
  • Uhrmodus: Sie können zwischen Kalender, digitaler oder analoger Uhr wählen.

Was Sie während der Diashow des elektronischen Bilderrahmens sonst noch machen können

Während der Diashow können Sie jederzeit in ein Foto einzoomen, Fotos drehen, zum nächsten Foto wechseln oder in die Miniaturansichten auf der Speicherkarte wechseln und die Diashow von einem anderen Foto aus starten lassen. Wollen Sie, dass die Bilder richtig im Hoch- und Querformat angezeigt werden, müssen Sie die Bilder zuvor am PC richtig drehen! Hervorzuheben ist die Lösch-Funktion, das heißt, Sie können Fotos jederzeit während der Diashow von der Speicherkarte löschen! Ein sehr sinnvolles Feature, wenn Sie zB Fotos aussortieren möchten.

Der Uhrmodus des elektronischen Bilderrahmens im Test

Sie können auch jederzeit in den Uhrmodus wechseln, wo sie entweder zwischen analoger Uhr oder digitaler Uhr oder Kalender wechseln können. Die Fotos werden dann ebenfalls angezeigt, aber deutlich kleiner. Ein Bild vom Uhrmodus können Sie sich in meinem Video machen.

Das selbstgemachte Produktvideo über den elektronischen Fotorahmen

Bitte beachten Sie, dass die Bildqualität des Bilderrahmens im Video nicht zur Geltung kommt, da sie von der Videoaufnahme stark verschlechtert wird!

Fazit zum Test des Intenso 7 Zoll elektronischen Bilderrahmens – Gutes Bild für wenig Geld

Für den recht günstigen Preis bekommen Sie einen kleinen Bilderrahmen, der ein sehr gutes Bild liefert, allerdings teilweise auf Kosten der Rechenleistung. Wer aber hauptsächlich Wert auf ein gutes, farbenfrohes Bild legt und das um möglichst wenig Geld, dem kann ich den Intenso 7 Zoll Photomodel Bilderrahmen dank des Tests durchaus empfehlen. Schließlich ist die Bildqualität das Hauptkriterium eines elektronischen Bilderrahmens, oder nicht?