Der Intenso Photo Base elektronische Bilderrahmen hat im Test seinem kleinen Bruder, dem Intenso Photomodel, sehr geähnelt. 1 Zoll mehr Bilddiagonale des Fotorahmens sorgen aber für größer Bilder, was sich bei dem recht günstigen Preis sehr positiv auf das Preis-Leistungsverhältnis des digitalen Bilderrahmens auswirkt.

Die technische Spezifikation des Intenso Photo Base elektronischen Bilderrahmens im Überblick

Der Intenso Photo Base verfügt über ein 8 Zoll TFT/LCD Display (20,32 cm sichtbare Diagonale), eine Auflösung von 800 x 600 Pixel und ein Seitenverhältnis von 4:3 (auf 16:9 umstellbar, jedoch dann mit schwarzem Rand am Display). Diese Produktdaten haben die meisten digitalen Bilderrahmen dieser Preisklasse und sind am Papier für den Hausgebrauch zu meist ausreichend. Speicherschnittstellen werden SD/SDHC/MMC/MS und USB unterstützt. Als Dateiformat kann nur jpeg mit max. 8.000×8.000 Pixel verwendet werden, der Kontrast des Displays beträgt 400:1. Bedient wird der Bilderrahmen über eine Fernbedienung (Batterie ist im Lieferumfang). Bis auf das größere Display ist diese Spezifikation des Intenso Photo Base elektronischen Bilderrahmens praktisch ident zum Intenso Photomodel.

Wie sieht es mit der Bildqualität des elektronischen Bilderrahmens im Test aus?

Gut. Auch wenn die Pixeldichte eine Spur geringer ist als beim Intenso Photomodel – Die Bildschärfe und Farbdarstellung ist praktisch gleich gut. In dieser Preisklasse kann und darf man sich nicht mehr erwarten. Bei naher Betrachtungsweise lassen sich die Pixel natürlich schon erkennen. Bei sehr schrägen Blickwinkeln lässt die Ablesbarkeit wieder ab, ist leider auch zu erwarten gewesen – dies gilt es bei der Platzierung des elektronischen Bilderrahmens zu beachten. Auch die Farbdarstellung ist mit dem Intenso Photomodel fast ident und gut, auch wenn natürlich nicht so gut wie beim rund dreimal so teuren Cytem VX 10 oder auch beim Hama New Basic. Bei diesen höher-preisigen Geräten ist die Farbdarstellung realitätsnaher und die Schärfe besser, kostet aber …

Die wichtigsten Funktionen der Diashow des Photo Base elektronischen Bilderrahmens im Test

Zunächst zur Bedienung. Der Bilderrahmen Photo Base von Intenso kann sowohl über die rückseitigen Tasten (etwas umständlich) oder über die kleine Fernbedienung gesteuert werden. Ärgerlich ist der teilweise miserable Empfang dieser, da habe ich aber auch noch keinen viel besseren elektronischen Bilderrahmen getestest … Ich weiß nicht warum hier die Hersteller derart sparen. Tritt man nahe genug an den Bilderrahmen, funktioniert die Fernbedienung. Pluspunkt: Das Hauptmenü ist gut strukturiert und selbsterklärend, jedoch ist der elektronische Bilderrahmen eher langsam, er reagiert nur sehr träge auf Eingaben und ruckelt gerne, wenn man durchs Menü zappt oder Miniaturbilder lädt. Die Diashow läuft aber flüssig, das ist das Wichtigste.

Ist ein Speichermedium eingelegt, startet der elektronsiche Bilderrahmen sofort mit der Diashow. Die Diashow kann jederzeit gestoppt werden. Zudem kann man die Fotos als Miniaturbilder im Hauptmenü betrachten und so Fotos gezielt auswählen. Das funktioniert ganz gut, wenn auch nicht ganz so flüssig.

Während der Diashow kann das sogenannte OSD (on screen display) benutzt werden, wo sich Funktionen wie „Stop“, „Foto drehen“ „zoomen“ oder „Foto löschen“ befinden. Das Zeitintervall zum Wechseln der Fotos kann am elektronischen Bilderrahmen im Hauptmenü eingestellt werden: 3/5/15 Sekunden bzw 1/15 Minuten. Die Abstufung ist hier leider nicht sehr fein, aber ausreichend. Um das Display den eigenen Wünschen gerecht anpassen zu können, können Sie Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung jeweils über 7 Abstufungen einstellen. Ich rate aber zu den Standardeinstellungen, da im elektronischen Bilderrahmen Test bei Veränderungen der Standardeinstellung die Bildqualität darunter gelitten hat. Das ist bei günstigeren Geräten leider die Regel. Lediglich die Helligkeit lässt sich ohne größere Einbußen verstellen. Die Standardeinstellung ist aber am besten.

Hauptkritikpunkt am Intenso Photo Base ist ein fehlender Zufallsmodus und die Tatsache, dass die Diashow jedes Mal von vorne beginnt. Hier ist der elektronische Bilderrahmen von Cytem als einer der wenigen Fotorahmen wieder Top.

Automatisches Ein- und Ausschalten für hohen Komfort

Diese Feature finde ich bei elektronischen Bilderrahmen sehr sinnvoll. Sie können den elektronischen Bilderrahmen automatisch ein- und ausschalten lassen, je nach programmierter Zeit. So brauchen Sie sich nicht darum kümmern und auch Strom sparen. Strom benötigt der digitale Bilderrahmen übrigens nicht viel, der Stromverbrauch war im Test kaum messbar.

Kalendermodus und Uhrmodus des elektronischen Bilderrahmens im Test

Der Intenso Photo Base verfügt, wie fast alle elektronischen Bilderrahmen auch über einen Kalender- bzw. Uhrmodus. Im Kalendermodus wird eine große analoge Uhr und links daneben die Diashow angezeigt, im Kalendermodus ersetzt ein Kalender die Uhr, die Uhr läuft dann digital unter der Diashow. Die Diashow selbst wird natürlich viel kleiner dargestellt, was mir persönlich schon zu klein wäre, aber das ist Geschmackssache.

Fazit zum Test des Intenso Photo Base elektronischen Bilderrahmens

Der Intenso Photo Base mit 8 Zoll Diagonale ist im Prinzip der große Bruder des Intenso Photo Model. Die Displayqualität ist für diesen Preis gut und auch die Funktionsvielfalt ist angemessen. Mehr darf man sich für rund 40 Euro nicht erwarten, deshalb gehört der Intenso Photo Base elektronische Bilderrahmen zu den Preis-Leistungs-Siegern.

Intenso Photobase Digitaler Bilderrahmen (20,3cm (8 Zoll) Display, SD Kartenslot, Fernbedienung) schwarz

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