Der optisch sehr schöne Hama Steel überzeugt vor allem durch Zweierlei: Einer ausgezeichneten Bildqualität dank LED-LCD Display und schlägt hier sogar den bisherigen Testsieger, den Cytem VX 10, und verfügt über einen sehr gut funktionierenden Zufallsmodus! Sonst dominiert Schlichtheit beim elektronischen Bilderrahmen.

Der Hama Steel elektronische Bilderrahmen – Die Technik im Überblick

Mit knapp 60 Euro ist der Hama Steel elektronische Bilderrahmen relativ günstig. Hama hat bei der Funktionsvielfalt eingespart. Man verzichtet auf Schnick Schnack wie Videowiedergabe, Displayrotationsfunktion, MP3-Wiedergabe usw. Es wird schlichtweg der Fokus auf das Wesentliche gelegt – Die Diashow und die Bildqualität. Mit 8 Zoll ist das Display angenehm klein aber ausreichend groß, die Verarbeitung mit der „Stahl“-Optik ist beim elektronischen Bilderrahmen wirklich exzellent. Optisch gibt der extrem dünne Alu-Look (das Display ist nur 4 mm dick!) einiges her und wirkt äußerst hochwertig. Beim Display handelt es sich um ein LED-LCD (!) – bisher habe ich nur LCD-TFT getestet. Das Bildverhältnis beträgt 4:3 und die Auflösung 800 x 600 Pixel. Der Kontrast ist mit 500:1 besser als alle anderen bisher getesteten elektronischen Bilderrahmen.

Schnittstellen gibt es SD/SDHC/MMC und USB 2.0 zur Auswahl. Dateiformat wird nur jpeg/jpg bis maximal 16 Megapixel unterstützt.

Die Bildqualität des elektronischen Bilderrahmens ist einfach hervorragend

Ich habe jetzt schon etliche elektronische Bilderrahmen in Händen gehalten, aber noch keiner hat die Bildqualität des Hama Steel erreicht. Das LED/LCD Display hat eine angenehme Grund-Helligkeit mit einer saftigen Farbenbrillanz, die einem PC-Monitor bisher einfach am nächsten kommt. Die Farbwiedergabe ist nahezu unverfälscht. Meine mit einer Spiegelreflexkamera geschossenen Landschaftsfotos kommen auf diesem elektronischen Bilderrahmen am besten zur Geltung und zeigen nahezu dieselbe Farbintensität wie am PC.

Zudem ist das LED/LCD Display viel weniger blickwinkelabhängig. Das Display ist im Gegensatz zum Testsieger der elektronischen Bilderrahmen, dem VX 10 von Cytem, unverspiegelt. Zudem entfällt der typische Kontrastverlust aus spitzen Blickwinkeln, wie es bei TFT’s meist der Fall ist. Lediglich beim Blick von unten wird das Bild dunkler.

Die Schärfe ist ebenfalls sehr gut, die Pixel erkennt man wirklich nur aus der Nähe. Lediglich die 8 Zoll sind am unteren Limit, aber für 60 Euro ist hier das Preis-Leistungsverhältnis einfach top!

Zufallswiedergabe, und zwar eine echte!

Nur der Testsieger Cytem VX 10 elektronische Bilderrahmen hatte bisher eine echte Zufallswiedergabe – Also eine Wiedergabe, wo alle Fotos durchmischt werden. Viele günstige Bilderrahmen stellen nämlich meist nur rund 30 Fotos zufällig dar und wiederholen diese immer wieder. Nicht so der Hama Steel Bilderrahmen! Zudem startet die Diashow dort, wo sie beendet wurde.

Weitere Funktionen? Hier wurde beim Hama Steel gespart, aber das Wichtigste ist vorhanden

Beim Hama Steel elektronischen Bilderrahmen wurde der Fokus eindeutig auf eine Diashow mit toller Bildqualität gelegt, der Rest ist Nebensache. Sie können das Diashow-Intervall ändern (3/5/15/30 Sekunden und 1/5/15 Minuten), Sie können Bildübergänge auswählen (die übrigens total ruckelfrei ablaufen, auch das ist eine Besonderheit!), die Bildwiedergabe anpassen (Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Farbton) und eine automatische Ein- bzw. Ausschaltzeit programmieren. Zudem gibt es natürlich die Möglichkeit, durch die Fotoordner mittels Miniaturbilder zu zappen, um rasch gewünschte Fotos zu finden. Einen Kalendermodus gibt es auch.

Was mir sofort aufgefallen ist: Es gibt KEINE Fernbedienung! Ein Grund zur Besorgnis? Nein, überhaupt nicht, 90 % der Fernbedienungen von elektronischen Bilderrahmen funktionieren sowieso nicht wie sie sollen. Auch hier hat Hama zugunsten der Bildqualität eingespart. Sehr gut.

Bedient wird der Bilderrahmen auf der Rückseite. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der Bilderrahmen aber über wenige Funktionen verfügt, ist das Herumhantieren mit den Einstelltasten meist nicht notwendig.

Fazit zum Test des Hama Steel elektronischen Bilderrahmens – Super Bildqualität

Der Hama Steel mit 8 Zoll Bilddiagonale hat im Test vor allem durch die überragende Bildqualität dank des LED/LCD Displays aufgezeigt. Für rund 60 Euro wird man kaum bessere Bilder sehen. Diese Qualität wurde dank der Einsparungen bei der Funktionsvielfalt erreicht. Wer also seine Bilder am optisch wirklich schönen Hama Steel in Stahloptik mit echtem Zufallsmodus präsentieren will und auf viel Schnick-Schnack verzichten will, wird mit dem Hama Steel 8 Zoll elektronischen Bilderrahmen bestimmt glücklich.

Hama Digitaler Bilderrahmen Steel Basic, 20,32 cm (8,0 Zoll), SD/SDHC/MMC Slot

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